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„Bewegungserziehung in Einrichtungen für Kinder“
Ausgangslage
Kinder lieben handelnde Auseinandersetzung mit der Welt. Sie tasten, lecken und schnüffeln, probieren aus und erleben die Welt bewegt. Es besteht aber in unserer Gesellschaft die Neigung sich bewegen zu lassen. Kinder lernen durch BEWEGUNG. Begreifen kommt von „Greifen“. Bevor Sprache gefördert und viel später das Abstrakte gedacht werden kann, muss das Konkrete „durchlaufen“ werden. Der Umgang mit vielen kleinen Risiken macht Kinder stark für größere Risiken. Bewegen heißt u.a.: großräumig austoben, aktiv mit dem eigenen Körper auseinandersetzen, eigene Kräfte zum Einsatz bringen, geräusch- und lustvoll agieren, neue Bewegungsmuster kennen lernen. laufen, springen, hüpfen, klettern, rutschen, schaukeln, wippen, kriechen, kippeln, gleiten, rutschen, heben, tragen, stützen, schieben... Materialien in Verwendbarkeit und Eigenschaften kennen lernen, Bewegungseinfälle bekommen, sich mit anderen Kindern gemeinsam um das Gelingen bemühen, Selbstvertrauen entwickeln, Bewegungssicherheit erlangen, eigenverantwortlich Risiken einschätzen.
Um Bewegung in Kindereinrichtungen zu fördern gibt es mehrere Möglichkeiten, · durch „Arbeit“ (Bewegung an die Alltagsvollzüge anbinden), · durch die Kunst ( z. B. Landart, Tanz, Architektur usw.), · durch die Bewegungsbaustelle (situative Bewegungsanlässe schaffen) , · durch Bewegungsspiele (z. B. New Games, Zirkus), · durch Bewegungsgeräte, · durch bewegte Modelle ( ErzieherInnen, Eltern)
Daraus ergibt sich ein Fortbildungsangebot für MitarbeiterInnen in den pädagogischen Einrichtungen vor Ort: Ein Seminar in drei Teilen:
1. Wie fördern wir Bewegung im Alltag einer pädagogischen Einrichtung? 2. Wir erproben Spiele und Materialien zur Förderung der Bewegung Wir gestalten Bewegungsanregungen durch Programme für Familien und Eltern
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