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Räume gestalten Spielräume schaffen

Unser Angebot:
Bei der Umgestaltung und Einrichtung beraten
MitarbeiterInnen fortbilden
Pädagogische Räume gestalten
Arbeitshilfe "Räume gestalten"


Räume gestalten Spielräume schaffen
Ideen zur Gestaltung von pädagogischen Räumen.


Thesen zum Thema: Raumgestaltung in Kindertagesstätten

1. Räume erziehen mit, sie sind der "dritte Erzieher in der Gruppe"

2. Räume wirken oft über Gefühle indirekt auf das Verhalten, sie erregen und beruhigen z.b. durch Reizüberflutung.

3. Kinder möchten ihre Gefühle gerne selber steuern, Räume bieten ihnen ein differenziertes Wahrnehmungs- und Handlungsfeld. Nicht nur durch Augen und Ohren.

4. Kinder lieben die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit der Welt. Sie tasten, lecken und schnüffeln, probieren aus und erleben die Welt bewegt. Es besteht aber in unserer Gesellschaft die Neigung sich bewegen zu lassen.

5. Kinder sind Nichtabschirmer, sie sind für alles offen und lassen sich leicht ablenken.

6. Kinder werden in unserer Gesellschaft als nicht wichtig gesehen, deswegen billigt sie nur einen minimalen kostenarmen Raum- und Personalstandart. Wer mehr will muss es in die eigenen Hände nehmen.

7. Die Einrichtungen werden von großen Trägern verwaltet, die Einrichter und Betreiber sind pädagogische Laien, die Kinder und die PädagogInnen sitzen am kürzeren Hebel. Die recht kargen Mittel werden oft ohne ihr zutun verbraucht.

8. Auch die "Pädagogen" haben oft nicht zu verwirklichende Ideale: Hell und freundlich, natürlich ist schön, ordentlich ist nur der rechte Winkel, die Handwerker werden es schon richten, die Vorschriften sind pädagogisch sinnvoll.

9. Wenn wir Räume gestalten, sollten wir sie strukturieren statt dekorieren.

10. Räume müssen wachsen, wir werden immer auf einer Baustelle leben.

11. Mit Handwerkern und Helfern müssen wir in ihrer Sprache sprechen.


Räume gestalten - Beratung des Teams vor Ort Der Raum erzieht mit. Nicht alle, die in pädagogisch genutzten Räumen leben und arbeiten, sind mit diesen zufrieden. Was verändert werden kann, um effizienter zu spielen, wie Handlungsräume für Kinder erweitert und verbessert werden können; das ist ein Schwerpunkt unserer Aktivität. Strukturieren statt dekorieren. Es wird gezeigt, wie in praxisbezogener Form Räume ohne allzu hohe finanzielle Aufwendungen verändert und verbessert werden können. Wie wirken Räume? Welche konkreten Änderungen kann ich wie erreichen? Anhand von vorhandenen Räumen werden Alternativen.. Diese Beratung ist geeignet für MitarbeiterInnen aus Kindergärten, KITAs, Horten und der offenen Kinderarbeit, sie richtet sich auch an Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Für Leute, die etwas in Bewegung bringen wollen. Guter Rat ist teuer! Oft zahlt er sich jedoch aus, weil Fehlinitiativen vermieden werden, weil Entscheidungen leichter und wirksamer getroffen werden können, weil ein Team durch Ideen und Anregungen wieder neu motiviert werden kann. Es geht um sehr konkrete Ziele und Aufgaben .Eine solche Beratung dauert drei bis sechs Stunden und besteht aus :Informationsteil Kritischer Begehung Gemeinsamer Suche nach Lösungen Am Ende ist das Team voller Ideen und hoffentlich auch voller Tatendrang. Räume müssen wachsen! Die Einrichtung wird zu ständigen Baustelle. Manchmal geht es Ihnen nicht schnell genug oder die eigenen personellen Kapazitäten sind erschöpft. Auch dann gibt es Hilfe.

Es können z.B. handwerklich geschickte Eltern angeleitet werden oder einzelne Teile oder Bereiche können maßgerecht und kostengünstig hergestellt und fachkundig angebracht werden.


Weitere Beratungsmöglichkeiten: Außengelände kostengünstig gestalten Manche Außengelände sind verbesserungsbedürftig. Großspielgeräten sind starr, teuer und oft auch nicht bedürfnisgerecht. Wie man mit relativ einfachen Eingriffen den Kindern ein umfangreicheres Spielangebot ermöglichen kann, dies ist Schwerpunkt einer Teamberatung. Dabei geht es um Vorschläge, die überwiegend in Eigenarbeit mit Eltern und Helfern realisiert werden können.